Nur knapp konnte die Feuerwehr eine Naturkatastrophe abwenden: Am Donnerstag stand das Heudorfer Ried lichterloh in Flammen. Jetzt ist das Feuer unter Kontrolle und so gut wie gelöscht. Die Feuerwehren aus Eigeltingen, Stockach und Espasingen waren mit 50 Leuten im Einsatz.
Das Heudorfer Ried zwischen dem Stockacher Ortsteil Raithaslach und dem Eigeltinger Weiler Heudorf ist im Frühjahr die Brutstätte für zahlreiche seltene Vögel. Nun weist es nach dem Brand riesige verkohlte Flächen auf. Zum Glück für die Vögel und auch für die Feuerwehren wehte der Wind in Richtung Rasenflächen, dadurch wurde ein Teil des Heudorfer Rieds verschont. Bei den Löscharbeiten unter dem Kommando des Eigeltinger Feuerwehrkommandanten Mathias Martin wurden auch mehrere mit Wasser gefüllte Jauchewagen eingesetzt. Eine Brandursache konnte noch nicht festgestellt werden, Mathias Martin weist aber auf die extreme Trockenheit der Riedflächen hin. Gefahr ging bei dem Brand auch von 20-Kilovolt-Stromleitungen aus, die auf alten hölzernen Masten durch das Ried geführt werden. Der Strom wurde sicherheitshalber abgestellt.
QUELLE: Südkurier
Autor: Gabi Rieger
Autor: Gabi Rieger



